Letzte Woche bin ich diesem Zitat aus Mary Poppins begegnet und wollte es unbedingt teilen. Im Zeitalter von Selbst-Optimierung bis beinahe zur Selbst-Schändung, im Angesicht von zugespitzter Darstellung irrsinnigen Reichtums, der in Kaviarbergen, Champagnerbrunnen und dem Anzünden von Banknoten gipfelt wirkt dieser Satz wie Wundersalbe für die nach mehr, mehr, mehr gierende Seele.

Lass dir den Satz mal auf der Zunge zergehen. Kommt dabei nicht auch über dich sogleich ein Gefühl von Ruhe und Frieden?

Wir sind alle getrimmt darauf in unserem Wirtschaftssystem immer mehr zu begehren, unbedingt noch dieses und jenes Ziel erreichen zu wollen und nur noch ein klein bisschen mehr Geld zu verdienen. Es lässt uns ständig streben ohne jemals anzukommen.

Genug ist so gut wie ein Fest – herrlich beruhigend  und so wahr!

2 Comments

  • Renate Goebel

    ich arbeite seit vielen Jahren an diesem Thema, da ich leistungsorientiert geprägt bin. ich überfordere mich mit dem immer-besser-und-mehr und die Folge ist, dass ich in keiner Weise entspannt bin.
    ich versuche mehr und mehr, diesen Druck abzubauen, zu vermindern…… manchmal gelingt mir etwas in dieser Richtung.

    • Nadine Steiner

      Vielen Dank für Deine Rückmeldung!! Das Betrübliche dabei ist, dass wir so niemals an einem Punkt ankommen, an dem wir uns echt und nachhaltig über Erfolge, eine gute Situation etc. freuen können, sondern gleich wieder nach dem “noch besser” und “noch mehr” streben. Es ist toll, dass sich deine Arbeit auszahlt und es ab und zu gelingt! Das ist ein so grosser Schritt in die entspanntere Richtung.

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